NATIONALDEMOKRATISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS


12. September 2025

80 Jahre Kampf gegen das BRD-System - Vortrag und Diskussion mit Meinolf Schönborn

Meinolf Schönborn, Jahrgang 1955, sprach beim Kreisverband Tempelhof-Schöneberg über seine langjährigen Erfahrungen im Nationalen Widerstand. Ehemals Unteroffizier bei der Bundeswehr, trat er 1972 der NPD bei und war bis Mitte der achtziger Jahre Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten in Nordrhein-Westfalen. 1985 gründete er die Nationalistische Front (NF) und führte diese bis zu ihrem Verbot 1992 an. Derzeit ist er ebenfalls Herausgeber der Zeitschrift "Recht und Wahrheit".

Gleich zu Beginn seiner Rede stellte Schönborn klar, einen sowohl schonungslosen als auch kritischen Bericht seiner Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart darbringen zu wollen. Diese Aussage untermauerte er mit einigen Beispielen. Zum einen gibt es durchgehend Sicherheitsprobleme. So können nationale Kräfte ihre Tagungsorte nach achtzig Jahren immer noch nicht offen und frei auswählen. Findet sich nach langwieriger Suche irgendwann doch ein Lokal, ist es nicht möglich, sich mit den Gästen direkt vor Ort zu treffen. Ohne vorherige Treffpunkte kommen Veranstalter nicht aus. Auch können einige öffentlich bekannte Gleichgesinnte nicht in Würde begraben werden und sind ihre Gräber vor nachträglicher Schändung nicht sicher. Schlimmer noch findet Schönborn die Tatsache, daß wir als Volk bevölkerungspolitisch komplett versagen. Wir bekommen immer weniger Kinder und stellen durch die Umvolkung bald nur noch eine Minderheit im eigenen Land. Auf die noch kommenden Auseinandersetzungen sind wir ebenfalls noch nicht genügend vorbereitet.

Schönborn verschreibt sich allerdings keineswegs dem Defätismus. Er ist der festen Überzeugung, daß wir es trotz einer katastrophalen Ausgangslage auch diesmal wieder schaffen. Wenn wir selber das Problem sind, so sind wir gleichzeitig auch die Lösung. Gelingen wird das nur, wenn wir unseren inneren Schweinehund besiegen. Erst wenn wir zu uns selber hart sind, können wir es auch von anderen abverlangen. Für den Aufbau nationaler Strukturen gibt er den Leitsatz aus, daß nur der organisierte Wille Macht ist. Als nationalistische Führungskraft setzte er seinerzeit auf eine Kader-Organisation. Dazu gehören eine klare Hierarchie und lückenlose Befehlsketten. Es wurde nicht herumdiskutiert, sondern gehandelt!

Kam es bei Kameraden zu einer Verfehlung, konnte durchaus eine zweite Chance gewährt werden. Blieb Besserung aus Dummheit oder Verrat aus, war es für die Betroffenen vorbei und es wurde konsequent ausgesiebt.

Meinolf Schönborn ist bewußt, daß das Konzept mit dem er damals Erfolge erreichen konnte, für unsere Zeit nicht mehr passend wäre. Er vertraut aber auf die neue NPD und insbesondere darauf, daß wir die offensichtlichen Fehler der Vorgängerpartei in der neuen NPD nicht erneut machen werden!